Testimonial Martin Kummer

Die Schweizer Zementwerke produzieren mit einheimischen Rohstoffen in der Schweiz für die Bedürfnisse der Schweizer Bauwirtschaft. 98,5 Prozent des in der Schweiz produzierten Zements wird auch in der Schweiz verwendet.

Martin Kummer, Baunternehmer, Baumeisterverband Kanton Aargau

Unsere Argumente

Auch im 21. Jahrhundert wird in der Schweiz vorwiegend mit Beton gebaut.

Zement ist das Bindemittel im Beton, dem wichtigsten Baustoff: fest und dauerhaft, leicht zu bearbeiten, aus einheimischen Rohstoffen, universell einsetzbar. Heute wie auch morgen.

Die Nachfrage nach Zement ist ungebrochen.

Der Verbrauch von Zement folgt zwar grundsätzlich dem Wirtschaftsverlauf. Er hat sich jedoch in den letzten Jahrzehnten in der Schweiz bei über vier Millionen Tonnen jährlich eingependelt. Grafik

Der Abbau von Kalkstein und Mergel liegen im nationalen Interesse.

In der ansonsten rohstoffarmen Schweiz sind Kalk und Mergel als Ausgangsstoffe für Zement und Kies für die Herstellung von Beton in ausreichendem Mass vorhanden. Die Schweiz ist auf eine ausreichende Versorgung mit Zement und Kies angewiesen. Diese kann im Inland sichergestellt werden.

Die Schweizer Zementwerke produzieren für die Schweiz.

Der von den Schweizer Zementwerken produzierte Zement wird fast ausschliesslich in der Schweiz verwendet. Der Export von Zement und Klinker ins Ausland betrug 2011 lediglich 1,5 Prozent. Grafik

Die einheimische Zementproduktion erfolgt nach strengen ökologischen Vorschriften.

Die Schweizer Zementindustrie trägt wesentlich zur Reduktion der Treibhausgase im Inland bei. Sie hat ihre CO2-Emissionen in den letzten 20 Jahren um fast 50 Prozent gesenkt. Grafik

Die Zementindustrie hat eine wichtige Entsorgungsfunktion.

Die Schweizer Zementwerke nutzen Sekundärbrennstoffe, um natürliche Ressourcen wie Erdöl, Kohle und Gas zu ersetzen. Diese werden in den Zementwerken umweltgerecht entsorgt, das heisst ohne zusätzliche schädliche Abgase oder Rückstände wie Asche und Schlacke, die in einer Deponie entsorgt werden müssten. Grafik

Den Zementwerken im Aargau kommt eine grosse volkswirtschaftliche Bedeutung zu.

Die beiden Aargauer Zementwerke in Wildegg und Siggenthal sichern mehrere Hundert Arbeitsplätze an den Standorten selbst und bei Zulieferbetrieben und Dienstleistern. Die Steuereinnahmen für Kanton und Gemeinden betragen mehrere Millionen Franken jährlich.

Die Aargauer Zementindustrie investiert laufend in ihre Werke.

Sowohl jura cement als auch Holcim investieren laufend Millionenbeträge in den Unterhalt und die technische Aufrüstung ihrer Werke. Dabei werden insbesondere auch Massnahmen umgesetzt, die der Umwelt zugutekommen. Die Unternehmen legen damit ein langfristiges und nachhaltiges Bekenntnis zum Standort Aargau ab.

Der Import von Zement ist fragwürdig.

Ein Import von Zement ist aus mehreren Gründen zu hinterfragen: Riesiger Energieverbrauch für den Transport bei einem Bedarf von über vier Millionen Tonnen pro Jahr, Auslagerung von Umweltbelastungen ins Ausland, unnötige weitere Auslandabhängigkeit, Wegfall der eingespielten Zementlogistik und Lagerhaltung in der Schweiz.

Steinbrüche stellen wertvollen Lebensraum dar.

Steinbrüche sind mit Eingriffen in die Natur verbunden. Diese sind jedoch zeitlich begrenzt. Die Zementbranche rekultiviert mit hohem Aufwand abgebaute Steinbrüche. Diese dienen als wertvolles Reservat für seltene Pflanzen und Tiere. Bild